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Der nicht sympathisch gezeichnet Graf wird bei Jinxin Chen aus China zum liebnwerten Tunichtgut und Sein bassbariton besticht durch seine Rundung und sein schönes Timbre.Im Fall vom Bassbariton erlebte man vielleicht den Beginn einer großen Karriere

— Traude Steinhauser      Der neue merker 12/2019

http://www.operinwien.at/werkverz/mozart/afigaro21.htm

Aber die Protagonisten der mdw-Produktion haben im Vergleich durchwegs gut abgeschnitten. Was dort fehlte,war noch ein wenig die Routine – und das war eigentlich ein Vorteil. Die Grafen beispielsweise obsiegten imVergleich an beiden Abenden mit elegantem lässigem Auftreten (Sreten Manojlovic) oder fülligem „Don-Juan“-Timbre (Jinxin Chen) über die trockene Mozartkunst eines Florian Boesch. Alexander Grassauer (Figaro)befindet sich bereits im Engagement des Müncher Gärtnerplatztheaters, Patrizia Nolz ist wie Johanna Wallroth bereits Mitglied im neu gegründeten Opernstudio der Wiener Staatsoper. Theodora Raftis (Susanna) ist
prädestiniert für die Opera buffa und müsste eine köstliche Despina abgeben.

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